Eurofighter nimmt AMK wieder auf, um Manöver zu erweitern und Anti-Radar-Raketen in den Typhoon zu integrieren

Eurofighter nimmt AMK wieder auf, um Manövrierfähigkeit zu erhöhen und Anti-Radar-Raketen auf der Typhoon zu integrieren
Eurofighter nimmt AMK wieder auf, um Manövrierfähigkeit zu erhöhen und Anti-Radar-Raketen auf der Typhoon zu integrieren (X @eurofighter)

Das Eurofighter Typhoon-Programm macht einen weiteren Schritt in seiner Modernisierung, nachdem Eurofighter und NETMA einen Vertrag zur Wiederaufnahme der Entwicklung des Aerodynamic Modification Kit (AMK) unterzeichnet haben.

Das Paket, das bereits 2015 Flugtests durchlaufen hatte, steht erneut im Mittelpunkt, als Teil von Verbesserungen, die die operationelle Relevanz des europäischen Jagdflugzeugs bis in die 2060er Jahre sichern sollen, in einem Umfeld zunehmend komplexer Bedrohungen.

Das AMK umfasst strukturelle Änderungen am Rumpf, an den Flügelwurzeln und an den Flaperons, was die Auftriebskraft und Manövrierfähigkeit der Typhoon erheblich erhöht. Frühere Tests zeigten deutliche Verbesserungen, wie eine Steigerung des Anstellwinkels um bis zu 45 % und Rollraten bis zum Doppelten der Standardkonfiguration sowie ein höheres maximales Startgewicht. Die Änderungen erleichtern auch die Integration neuer Bewaffnung, einschließlich zukünftiger Anti-Radar-Raketen für Missionen zur Unterdrückung feindlicher Luftverteidigung.

Die Initiative steht in direktem Zusammenhang mit den Plänen Deutschlands für die Eurofighter Tranche 5, die mit modernsten Sensoren wie dem AESA ECRS Mk 1-Radar und dem Saab Arexis-Elektronikkriegssystem ausgestattet sein wird. Diese Flugzeuge werden Teil des P4E-Upgrade-Pakets sein, das automatisiertes Sensormanagement, Cockpit-Verbesserungen und höhere elektronische Interoperabilität einführt und das Flugzeug für den Betrieb in stark umkämpften Umgebungen vorbereitet.

Neben der schrittweisen Ablösung des Tornado ECR bei elektronischen Kriegsführungsmissionen wird der modernisierte Eurofighter ab 2040 auch integriert mit dem zukünftigen FCAS-System operieren. Die für SEAD-Missionen vorgesehene Eurofighter EK-Variante wird die AGM-88E AARGM-Rakete und KI-basierte Fähigkeiten zur Echtzeit-Bedrohungsanalyse nutzen und die Rolle der Typhoon als zentrales Element der europäischen Luftverteidigung in den kommenden Jahrzehnten festigen.

Quelle: The Aviationist | Foto: X @eurofighter | Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft

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